Lymphdrainage

Angelaufene Beine, geschwollene Schlauchtasche oder schlauchartige Verdickungen am Bauch - dahinter steckt meist ein Lymphstau. Oftmals löst sich dieser jedoch nicht ohne Unterstützung auf. 

Was ist Lymphdrainage?

Während das Blut vom Herzen durch den Körper gepumpt wird, ist der Lymphfluss auf Bewegung durch das Pferd angewiesen. Da das Lymphsystem keine eigene Pumpe hat, kann es zu Lymphstau kommen.

Hier setzt die Lymphdrainage an. Sie bringt das Lymphsystem wieder in Schwung und sorgt dafür, dass Lymphansammlungen aufgelöst und über die großen Lymphozentren abtransportiert werden.

Wann hilft Lymphdrainage?

Lymphdrainage hilft also genau dann, wenn Lymphstau offensichtlich wird: Wenn z.B. dicke Beine vorhanden sind, wenn nach Operationen die Lymphe im OP-Bereich versackt oder wenn es durch Stoffwechselproblematiken zu Lymphstau kommt.

Sollte dein Pferd eine Rekonvaleszenzzeiten mit wenig Bewegung vor sich haben macht es Sinn, sich die Grundlagen der Lymphdrainage anzueignen, damit du dein Pferd z.B. mit sogenanntem Lymphputzen unterstützen kannst.

Achtung!

Es gilt zu beachten, dass es durchaus Kontraindikationen für eine Lymphdrainage gibt. Dazu gehören u.a. Einschuss, Tumore, Fieber, Entzündungsprozesse und Infekte. Gib dein Tier daher nur in die Hände eines ausgebildeten Therapeuten.

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